Wie lange lassen wir uns noch belügen?
Die Schweizer Steuerzahler mussten die UBS bereits zweimal retten. Und der Grossbank fällt nichts Besseres ein als im Fernsehen TV-Spots zu schalten, die mit leeren Worthülsen und grosspurigen Bildern um das arg angeschlagene Vertrauen der Kunden buhlen. Spätestens nach dem Fall Kweku Adoboli wissen wir, dass diese Spots reine Marketing-Lügen waren, ausgedacht von ebenfalls arg überbezahlten Werbefachleuten.
Versucht es doch mal mit Ehrlichkeit
Nachdem der UBS nun ja nochmals zwei Milliarden fehlen und somit ca. 7000 Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, fühle ich mich genötigt einen konstruktiven Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leisten. Und das absolut kostenfrei. Meine total revolutionäre Idee: Versucht es doch mal mit Ehrlichkeit und Bescheidenheit! Dieses Storyboard zeigt, wie es die UBS anstellen könnte, das zerstörte Vertrauen wenigstens ansatzweise wieder zu reparieren.
Kein «tiefer, zweistelliger Millionenbetrag»
Gedreht mit einer 5D und zwei FloLights in der Räumlichkeiten der UBS mit UBS-Mitarbeitern würde ein Sujet inkl. PostProduction wohl kaum mehr als dreitausend Franken kosten. Inklusive den Sendekosten bei SF würde eine Kampagne mit – sagen wir mal – zwölf Sujets wohl kaum so teuer wie die letzten Werbe-Lügen der UBS. Laut UBS-Sprecherin Tatiana Togni lagen die Kosten damals «im tiefen zweistelligen Millionenbereich».
Also los – die Idee ist geschenkt!
Hast Du eine bessere Idee oder bist Du anderer Meinung? Schreib’ einen Kommentar.

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